Die verschiedenen Ladekabel

Welches Ladekabel oder welcher Stecker ist richtig?

Das Elektroauto leer und kein passendes Kabel dabei? Die Verwirrung um die richtigen Steckverbindungen gehört heutzutage weitestgehend der Vergangenheit an. Für unterwegs benötigen Sie eigentlich nur ein einziges Kabel: das Mode 3 mit Typ-2-Stecker für die Ladesäule und den Typ-1 oder Typ-2-Stecker für Ihr Fahrzeug.

Unser Tipp: An Ihrer Heimladestation oder Wallbox können Sie auf Wunsch ein festintegriertes Kabel ordern. Dadurch kann ihr loses Kabel sets im Auto verbleiben und wird nicht „vergessen“. Planen Sie die Länge des Kabels großzügig ein. Denn die Position des Ladeanschluss bei den Fahrzeugen nicht einheitlich ist.

Typ 2 – Standard Ladekabel

Für die Wahl des richtigen Steckers müssen Sie schauen, was der Hersteller Ihres Elektroautos verbaut hat. Bei einem europäischen Fahrzeug werden Sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit einen Stecker mit Typ-2-Anschluss finden. Der Anschluss wird häufig auch MENNEKES-Stecker genannt. Bei asiatischen oder auch amerikanischen Fahrzeugen werden oftmals Typ-1-Stecker verbaut.

Typ-1-Stecker: asiatische oder amerikanische Hersteller
Typ-2-Stecker: europäische Hersteller

An allen modernen Ladesäulen bzw. Ladesystemen in Europa werden sie den Typ-2-Stecker vorfinden. Besitzen Sie ein europäisches Fahrzeug, können Sie mit einem Kabel, das an beiden Seite eine Typ-2-Stecker hat sorgenfrei unterwegs laden.

Schukostecker – laden zuhause

Das einfachste laden ist über die normale Haushaltssteckdose möglich. Der Schukostecker genannte Anschluss befindet sich auf der einen Seite des Kabels, auf der anderen ein Typ-1- oder -2-Stecker. Bei der Ladung über die Haushaltssteckdose sollten Sie allerdings Geduld mitbringen. Denn je nach Netz sind nur circa 2,3 kW Ladeleistung möglich. Zudem ist darauf zu achten, dass es zu keiner übermäßigen Hitzeentwicklung kommt. Ob ein sicheres Laden möglich und die technischen Voraussetzung erfüllt werden, klären wir gerne bei Ihnen ab.

Tipp: Wir empfehlen das Laden über die Haushaltssteckdose nur über einen kurzen Zeitraum und nicht als Standardlösung. Besser ist das Laden per Wand-Ladestation oder Wallbox.

Mode 3 Ladekabel – maximale Ladeleistung

Unsere Ladesysteme laden deutlich schneller als es über die Haushaltssteckdose möglich ist. Mit den Wallboxen sind bis zu 22 kW erreichbar. Damit dies möglich wird, verwenden die Säulen oder Boxen ein Mode 3 Kabel. Meistens ist dies an der Ladestation fest installiert und beim Ladevorgang abschließbar, sodass es nicht entfernt werden kann. Beim Kauf brauchen Sie folglich nur zu wissen, ob Ihr Fahrzeug ein Typ-2-Stecker oder einen Typ-1-Stecker hat.

Haben Sie Interesse oder Fragen?

In drei Schritten zur Ladeinfrastruktur

Jan Winkler

Jan Winkler

Vertriebsleiter Elektromobilität | DEBUZ

Bauleiter
0221/83907-38
j.winkler@debuz.de

Bei allen Themen rund um die Planung, den Aufbau und die Wartung der passenden Ladeinfrastruktur bin ich für Sie da. Gerne stehe ich Ihnen persönlich zur Verfügung.

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Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg zur passenden Ladelösung für ihr Elektroauto. Eine Installation ist fast in jeder Garage, auf Stellplätzen oder Carports möglich. Lediglich ein direkter Zugang zu einem Sicherungskasten mit dreiphasigem 400-Volt-Wechselstromanschluss ist nötig. Der Zugang muss dabei einen eigenen Stromkreis bilden und durch einen Leitungsschutzschalter abgesichert sein. Sollte Ihr Ladesystem über keinen eingebauten und FI-Schalter verfügen, so muss dieser im Sicherungskasten eingebaut werden.

  • Schritt 1: Beratung und Planung

    • Ermittlung des Ladebedarfes und Nutzungs- und Ladeverhalten
    • Ermittlung der zur Verfügung stehenden Leistung unter Einbeziehung des örtlichen Energieversorgers
    • Beratung zu rechtlichen Installations- und Nutzungsbedingungen
    • Prüfung der zur Verfügung stehenden Fördermöglichkeiten
    • Auswahl der geeigneten Ladeeinrichtungen und dem geeigneten Standort Ihrer Ladeinfrastruktur
    • Erstellen eines individuellen Angebotes unter Berücksichtigung eventuell anfallender Tiefbau-, Markierungs- und Beschilderungsarbeiten
  • Schritt 2: Umsetzung

    • Durchführung der Installationsarbeiten für Ihre Ladeinfrastruktur
    • Erstellen von Fundamenten mit Fundamenterder, herstellen der Leitungswege für die Ladeinfrastruktur
    • Betriebsfertige Installation der Ladeeinrichtungen, herstellen der Kommunikationswege für Lastmanagement / Abrechnungssysteme
    • Durchführung von Markierungs- und Beschilderungsarbeiten
    • Durchführung der gesetzlichen Prüfungen der Ladeinfrastruktur
    • Inbetriebnahme der Ladeinfrastruktur und Einweisung der Nutzer in die Bedienung
  • Schritt 3: Kundendienst und Wartung

    • Zyklische Prüfung der Ladeeinrichtungen
    • Durchführung von Wartungsarbeiten
    • Zeitnahe Behebung von Störungen durch unseren Kundendienst
    • Unterstützung bei Erweiterungen und Änderungen an der bestehenden Ladeinfrastruktur